Franz K. Opitz:
Galerie Schmitten:
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Ausstellungskritiken
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Ausstellungskritiken und -berichte
- Städtische Kunstkammer Strauhoff Zürich, 1957
Man weiß nicht, als was man Franz Karl Opitz bezeichnen muß: als
photographierenden Maler oder als malenden Photographen. Opitz beherrscht
nämlich beides: den Pinsel und die Kamera. Vor drei Jahren stellte er die
Staffelei in eine Ecke, begann zu knipsen - und bald begegnete man da und dort
stimmungsvollen, atmosphärisch empfundenen Aufnahmen, die Opitz als Photograph
so bekannt machten, wie er es als Maler war. Vor einem Jahr ist er nun wieder zu
seiner früheren Beschäftigung zurückgekehrt, und siehe da - er malte sogar
besser als einst, freier und farbiger, wie seine neuen Bilder im "StrauHoff"
deutlich beweisen. Und warum wohl ist der Maler großzügiger, eigenwilliger,
kühner geworden? Vermutlich deshalb, weil er die Sorge, von der Wirklichkeit ein
getreues Abbild zu geben, nun ganz einfach dem Photographen überlässt. Die
Formen gewannen an Kraft, die Farben wurden leuchtender: in spanischen und
sizilianischen Landschaften bekennt sich Opitz zu einer geometrisch
vereinfachenden Darstellungskunst - seine Bilder sind voller Kuben und Vierecke,
bewahren aber dabei immer malerische Kultur. Auch in den Mosaikarbeiten weiß
Opitz von der Freiheit zu profitieren, die er sich durch die Kamera errungen
hat. (fl.)
- Galerie Orell Füssli Zürich, 1964
Seit fast einem Vierteljahrhundert kann man in Zürcher Ausstellungen den
Schaffensweg von Franz Karl Opitz verfolgen, der von einer früh erlangten
Könnerschaft zu einer persönlichen Verinnerlichung des Bildausdrucks führte.
Eingehende Beschäftigung mit dem Mosaik und mit der Photographie, die sich
einerseits in Werken öffentlicher Kunst, anderseits in publizistischem
Hervortreten auswirkte, ließ die Ausstellungen oft in den Hintergrund treten;
zurzeit ist der Künstler an der Arbeit für Glasgemälde in der erneuerten Kirche
Zürich-Unterstraß.
- In Chur (1971) gibt es seit vergangenen Mittwoch eine neue Kunstgalerie, die
Galerie zur Kupfergasse. Durch Privatinitiative konnten zwei gefällige Räume
im Haus an der Kupfergasse Nr. 12 beim Churer Obertor so umgestaltet werden,
dass sie einer Kunstausstellung mit etwa 40 Werken Platz bieten. Es ist
vorgesehen, jeden Monat die Werke eines anderen Künstlers zu zeigen.
- Franz K. Opitz in der Bülacher Galerie Sigristenkeller, 1973
In mancherlei Hinsicht war die Vernissage der Ausstellung von Franz K.Opitz,
Obfelden im Bülacher Sigristenkeller etwas besonderes: Der Künstler war vor
rund zweieinhalb Jahren der erste, der sich in der jungen und unbekannten
Galerie für eine Einzelausstellung zur Verfügung stellte, er ist der erste, der
zum zweitenmal sein Werk vorstellt und dabei eine konsequente Weiterentwicklung
dokumentiert und er ist auch der erste Künstler, der an einer Vernissage das
Wort ergriff. Letzteres nicht etwa, um seine Bilder zu erklären- kein
Künstler tut das gern! - sondern um die Gäste in den Werdegang einer Aquatinta
einzuführen. Das fertige Bild und die verschiedenen Kupferplatten mit den jede
Farbe wieder anders angebrachten Ätzungen führten den Laien den schwierigen Weg
vom in sich geschlossenen, mehrfarbigen Bild zur Idee und ihrer komplizierten
Ausführung zurück. Franz K. Opitz ist ein äußerst vielseitiger Mensch. Er
betätigt sich als Kunstmaler, als Photograph, als Mosaizist und als Schöpfer von
Glasfenstern. Viele seiner Werke schmücken öffentliche Gebäude und sind so zum
Bestandteil des "Strassenbildes" geworden. Wir erinnern nur an das große Mosaik
am Kirchgerneindehaus Oberstrass oder an die Mosaiktafel am Soldatenheim Bülach.
Mitzugestalten am lebendigen Bild einer Ortschaft, mitten im Alltag präsent zu
sein - das ist eigentlich das ideale Verhältnis zwischen Künstler und
Bevölkerung. (GF)
- Galerie Zisterne Aarau, 1973 mit Marcel Leuba - Spielplastiken
- Galerie am Kronenplatz, Eine Eröffnung in Affoltern a. A. 1975
Der bekannte Obfelder Maler und Grafiker Franz K. Opitz eröffnet den Reigen,
indem er Oelbilder und Grafik zeigt. Titel wie "Dinge im Raum",
"Ineinandergreifend" "Fragmente" weisen darauf hin, dass Opitz das Reich des
Gegenständlichen verlassen hat.
- Württembergische Bank Stuttgart, 1977 mit Willi Gutmann
Aus Anlass der Jubiläumsveranstaltungen "100 Jahre Schweizer Gesellschaft Stuttgart"
- Musée des Beaux-Arts Le Locle, 1979
Für unsere Weihnachtausstellung haben wir drei total verschiedene Künstler ausgesucht.
Heinz Keller, Winterthur, Xylonmitglied, zeigt meisterhaften Beherrchung über den Holzschnitt in traditionnelle expressionismus.
Franz K. Opitz, Obfelden blendet mit auf seine Reisen in Griechenland gefangene Licht. Er stellt die unendliche Transparence in empfinsame abstrakten Aquatintas er.
Claude Weisbuch, Professor in Kunstakademie von Saint-Etienne, mit der Grabstichel ritzt er unaufhörlich seine Kupferplatten auf frenetischen und virtuosen Art, hinreissend und verwirrend. (der Komitee)
- Galerie du Faubourg, Neuchâtel, 1988
Die schwebende Steine-Aquarelle
Aquarelle auf Archepapier, abgelöschte Farben, wie dörre Blüttenblätter; Franz K. Opitz entfalt sich als methodische Entdecker, ein Formzusammensetzer von Strandsteinerrinerungen.
Ein klassiker der Abstraktion und ein tiefsinnige Lyriker.
- Galerie Goldgasse Zug,1992
Formen, Fragmente und Farben harmonieren in einer Komposition
In der Kunsthandlung Goldgasse sind derzeit Aquarelle und Aquatinta-Radierungen des 1916 in Zürich geborenen Franz K. Opitz ausgestellt. Der in Obfelden wohnende und freischaffende Künstler stellt zum dritten Male in der "Goldgasse" aus. Dies erlaubt dem Kunstbetrachter einen Vergleich mit früheren Arbeiten und die Feststellung, dass die seit 1988 entstandenen Werke sich zu stärkerer Farbigkeit bekennen.
Opitz bekannt auch als Mosaikkünstler und Glasmaler - fügt Fragmente, Sockel, Pyramiden, kantige Steinstücke zu Kompositionen zusammen, fächert sie wieder auseinander, errichtet vor dem Betrachter ganze Felsbarrieren. Oft sind die Kompositionen in Sand- und Grautönen sanft schraffiert oder. gemasert. (A.S.)
- Franz K. Opitz - bei den Banken gern gesehen. 1993
Der im zürcherischen Säuliamt angesiedelte Maler Franz K. Opitz hatte und hat ein unverkrampftes Verhältnis zu den Banken (was man bekanntlich nicht von allen seinen Kollegen sagen kann) und ist in vielen bankeigenen Sammlungen vertreten. SBV, ZKB, Sparkasse Richterswil/ Knonaueramt, SBG seien nur stellvertretend genannt. Nun erweist die Schweizerische Bankgesellschaft dem Künstler eine besondere Ehre: er kann seine neueren Werke in den großzügigen Räumlichkeiten der Galerie Pavillon Werd zeigen.
Opitz ist ein besonderer Meister der stimmigen Aquarelle und Aquatinta, aber auch seine großen Acryl-Bilder kommen in den weiten Räumlichkeiten der Galerie Werd schön zur Geltung. Opitz weiß die für ihn typischen Farb- und Formkombinationen immer neu und immer spannend zu variieren. An der überaus gut besuchten Vernissage fanden sich, neben dem Größen Freundes- und Sammler-kreis des beliebten Künstlers, Peter Niederhauser, Generaldirektor der Nomura Bank Zürich, Peter Benz, Präsident der Gesellschaft für Personal-Management, und der besonders beliebte Vernissage Gast Dr. med. Fred Langraf-Favre ein. Von der SBG wurden Otto Helbing, stv. Direktor, Walter Lüscher und Anton Wolf, beide Vizedirektoren, gesichtet. Stv. Direktor Hanspeter Adolph, der die Werd-Ausstellungen mit unermüdlichem Engagement und weitgehend in seiner Freizeit betreut, konnte mit Befriedigung feststellen, dass schon an der Vernissage eine schöne Zahl von Werken Käufer gefunden hatte. (Annemarie Stüssi)
- Galerie Farb Worb, 1995 Mit Marcel Perincioli, Bronzen
Liebe Kunstfreunde, ich freue mich sehr, Ihnen im kommenden Monat März die neusten Arbeiten von Marcel Perincioli zeigen zu dürfen. Seine diesmal ausschließlich figürlichen Plastiken zeigt er zusammen mit Werken von Franz Karl Opitz. Letztere sind vorwiegend der nichtgegenständlichen Darstellung zuzurechnen. Die Werke beider Künstlerführen zu einer Symbiose voller Spannungen.
Franz Karl Opitz gehört zu den sensiblen Künstlern. Ob nun seine Werke in der Technik der Acryl-, der Aquarellmalerei oder der Kunst der mehrfarbigen Aquatinta, also der Druckgrafik, geschaffen sind, immer entstehen diese in der Stille. "Nur dort" schrieb Hanspeter Adolph für die Galerie Werd im September1993, "Nur dort kann er auf die ihm eigene, sensible und stets äußerst konzentrierte Art die Töne hören, aus denen er seine Bilder komponiert." Mit seinen Farben und Formen gelingt es ihm Unaussprechbares, in seinem ihm eigenen Naturell, auszudrücken. (Hans Scheitlin)
- Galerie Farb Worb 1999 mit Rolf Brem, Skulpturen
Es war noch vor seinem Tod sein ausdrücklicher Wunsch, diese Ausstellung in jedem Fall durchzuführen.
- Begeisternde Opitz-Ausstellung im Kasino Affoltern a.A., 1996
Am Dienstag 5 November 1996, war es soweit: Franz K. Opitz konnte seinen 80. Geburtstag feiern, und die große Retrospektive im Kasino des Bezirkshauptortes öffnete ihre Tore. Nationalrat Toni Bortoluzzi und der Kunsthistoriker Dr. Hans A. Lüthy würdigten den Jubilar und sein Lebenswerk.
Wenn die von langer Hand geplante und sorgfältig realisierte Ausstellung unter dem Titel " Ein Weg-Mein Weg " steht, so trifft dies genau den Kern des Lebens und Schaffens von Franz K. Opitz. Nie hat er sich um Moden gekümmert und war gerade deshalb modern, nie hat er sich als Bohemien präsentiert und ist doch in seinem ganzen Selbstverständnis ein echter Künstler.
Von großem Einfühlungsvermögen in das Schaffen von Opitz zeugte die Laudatio des Kunsthistorikers Dr. Hans A. Lüthy, Egg. Anstelle einer tiefsinnigen Interpretation nahm er den Namen O-P-I-T-Z zum Anlass, um jeden der fünf Buchstaben auf die Künstlerpersönlichkeit des Gefeierten hin zu deuten.
O steht demnach für Originalität, eben jene Originalität, die sich auf das Originale und niemals auf das Originelle bezieht.
P bedeutet Paris, jene Stadt die Opitz in seinen jungen Jahren durch ihre Atmosphäre und ihre Bildmotive wesentlich geprägt hat.
I steht für Intelligenz "Muss denn ein Maler intelligent sein", fragte Lüthi, "oder soll er einfach aus dem Bauch heraus malen?" Die aktuelle Ausstellung liefert die Antwort.
T bedeutet Toleranz, Opitz war als Mensch und Künstler nie ein Fanatiker, weder in Bezug auf die von ihm eingeschlagene Kunstrichtung noch gegenüber seinen Künstlerkollegen und -kolleginnen. Und schließlich
Z das für Zürich steht. Franz K. Opitz ist zwar über die Landesgrenzen hinaus bekannt, doch seine Wurzeln sind in Stadt und Landschaft Zürich: hier wird er von treu Sammlern und interessierten Menschen getragen und als Künstler und Mensch in hohem Masse geschätzt.
Eine Bereicherung der Vernissage bedeute das gleichzeitig sensible und kraftvolle Violin- und Klavierspiel der Weiterum bekannten Musikerinnen Sybille und Isabel Tschopp, Obfelden.
Nachdrücklich möchten wir nochmals auf die soeben erschienene Publikation " Ein Weg-Mein Weg " mit 30 farbigen Abbildungen aus allen Schaffensphasen und einem Text von Hans A. Lüthi hinweisen. (Annemarie Stüssi)
- Franz K. Opitz in der Galerie Carla Renggli in Zug, 1996
Achtzig Jahre der Produktion und kein bisschen müde
Die Versuchung ist groß, von einem Paukenschlag zu reden: Carla Renggli eröffnet ihre neuen Galerieräume in der Ober-Altstadt mit Opitz.
Die Malerei von Franz K. Opitz ist. aber so differenziert, dass man eher von einem Streichquartett oder noch besser von einer Solosonate reden sollte. Hier sei eine persönliche Erinnerung eingeflochten: 1960 fand in der kleinen Galerie Neumarkt 17 in Zürich eine Fotoausstellung mit Schwarzweiß aufnahmen vom damals berühmten Künstlermaskenball statt. Fotograf:
Franz K.Opitz, Obfelden. Ich habe diese Fotos in lebhafter Erinnerung. Im Gespräch mit dem nunmehr 80jährigen und sehr lebhaften Künstlerkollegen stelle ich fest, dass ihm dieser Abstecher in die Fotografie fast so wichtig ist wie seine Malerei.
Zu seinem runden Geburtstag ist eine Mappe mit farbigen Reproduktionen und einem sehr einfühlenden Text von Hans A. Lüthi, dem früheren Direktor des Instituts für Kunstwissenschaft, erschienen. Lüthi beschreibt die Entwicklung des Malers Opitz, stellt fest, dass dieser zu einer ganz eigenen Farbigkeit gefunden hat. Opitz arbeitet mit einem stark vereinfachten Formen-Vokabular, und mit jenen stillen, aber doch immer leuchtend wirkenden Farbkombinationen.
Die Technik spielt da eigentlich keine allzu große Rolle mehr. Ob Acryl, Aquarell oder Aquatinta-Drucke, immer spielen die einfachen, differenziert miteinander verbundenen Formen und Farben die Hauptrolle, immer bringen beim aufmerksamen Betrachter etwas zum Klingen, das schwer in Worten auszudrücken ist. Auch der geübte Beschauer ist verleitet - mit offenen Augen und eben solchem Mund aus dem Staunen und dem Respekt vor der Leistung des Künstlers heraus - ganz einfach folgendes zu tun: Er wandelt durch die Räume, bleibt vor einem einzelnen Werk stehen, lässt Formen und Farbenklänge auf sich wirken, stellt fest, dass links und rechts Bilder hängen, die genau die gleichen Qualitäten haben. Franz K.Opitz ist ein Maler der leisen Farben und Formen. Sie in sich zum Klingen zu bringen, ist eine große Bereicherung.
Franz K.Opitz wird demnächst in Affoltern eine Geburtstagsfeier im Casino Affoltern erleben dürfen. Ein Organisationskomitee aus verschiedensten Kreisen hat den Anlass ermöglicht. Zurzeit ist er mit Glasfenstern für die Kirche Embrach beschäftigt. Sie werden abstrakt ausfallen und eine interessante Erweiterung der bisherigen Fenster darstellen, die er vor Jahrzehnten geschaffen hat -- mit gegenständlichen Motiven. (Jürg Henggeler)
- Galerie für Gegenwartskunst Bonstetten, 1994 mit Elia Häberli
Papier und Glas, zwei gegensätzliche Materialien.
Elfi Bohrer ist es neuerlich gelungen, mit dem bekannten Obfelder Maler Franz K. Opitz und der jungen Wädenswiler Glaskünstlerin Elia Häberli eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte und unvergessliche Spätsommerausstellung in den
Räumlichkeiten ihrer Galerie zu inizitieren.
"Für den Maler sind nur die Farben wahr. Nach der Natur malen bedeutet nicht das Objekt kopieren, sondern Farbeindrücke realisieren. Es gibt keine Linie, es gibt keine Modellierung, es gibt nur Kontraste. Aber die Kontraste sind nicht Schwarz und Weiß, sondern Farbbewegungen." Mit diesen Worten umschrieb Paul Cézanne, einer der großen Wegbereiter der modernen Kunst‚ Ende des 19. Jahrhunderts seine künstlerische Absicht und Aufgabe. Beinahe programmatisch erscheinen Cézannes Gedanken, betrachtet man sich die Exponate aus der jüngsten Schaffensperiode des Obfelder Malers Franz K. Opitz. (Stephanie Grob)
- Kunst in Banken (1999)
Die Werke des bekannten Schweizer Künstlers Franz K. Opitz (1916 -1998) sind in zahlreichen Sammlungen der großen schweizerischen Kreditinstitute vertreten, so beispielsweise der UBS (ganz besonders des ehemaligen SBV) oder der ZKB. Aber auch kleinere Institute, wie die Sparcassa 1816, zählen zu den treuen Käufern des Zürcher Malers. Die ab den 60er Jahren ungegenständlichen, aber gleichwohl keineswegs schwer verständlichen Arbeiten von Opitz faszinieren durch eine ganz persönliche Formensprache in mehrheitlich gebrochen Farbtönen, aus denen aber oftmals überraschend ein meist rotes Formelement aufleuchtet.
Zur Vernissage der aktuellen Ausstellung in der Galerie Elfi Bohrer fand sich denn auch eine ganze Reihe von Bankiers ein. So traten wir Dr. Giuseppe Benelli, Mitglied der Geschäftleitung Bank Leu, Hans Kaufmann, bis vor kurzem Chefanalyst Schweiz der Bank Julius Bär, sowie Jürg Eberle. Managing Director von UBS Warburg Dillon Read. (Annemarie Stüssi)
- Feinsinniges Schaffen (2001)
Der Zürcher Maler Franz K Opitz hat ein reiches grafisches Werk hinterlassen. Im Sigristenkeller Bülach sind Facetten aus 60 Jahren zu sehen.
Franz K. Opitz, der von 1916 bis 1998 lebte, spiegelte die Welt auf vielfältige Weise: als Maler und als Zeichner, als Gestalter von Wandbildern, Mosaiken und Glasgemälden, aber auch als Fotograf, Orchestergeiger und als Verfasser von heiteren Gedichten. Bereits 1938 begann Opitz, sich in verschiedenen grafischen Techniken auszudrücken. Rund zehn Jahre später trat er dem ~neu gegründeten Verein für Originalgrafik bei, durch den viele seiner Radierungen und Aquatinten in Schweizer Stuben und in Sammlungen gelangten.
Weg in die Abstraktion
Die Retrospektive in Bülach verfolgt den langen, kontinuierlichen Weg des Künstlers vom Gegenstand zur Abstraktion. Die ersten Radierungen - es handelt sich um luftig-leichte Veduten von Bauernhöfen, Ruinen und Baumgruppen -sind noch in der Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts verwurzelt. Traditionell sind auch Opitz' weitere Themen: Porträt, Akt, Stillleben. Er schafft Holzschnitte, Lithografien, Monotypien Zinkätzungen und Aquatinten.
Von seinen Aufenthalten in Paris und den prägenden Studienreisen nach Marokko, Spanien und Griechenland bleiben vorerst erzählerische Elemente in den Bildern haften. Nach und nach ziehen sich aber die Figuren und alles Anekdotische aus den Strassenszenerien zurück. Häuserkulissen verwandeln sich in collageartig gestaffelte Flächen, Farben übernehmen die Assoziationen an einen Ort, eine Situation. Oft sind es warme Okkertöne, mit Blau, Grün komplementiert, mit roten Akzenten aufgefrischt.
Spuren ferner Erinnerungen
Um 1970 hat Opitz die Gegenständlichkeit hinter sich gelassen. Er widmet sich ganz einer Kunst der Balance von sorgsam aufeinander bezogenen, transparenten Flächen aus reinen und gebrochenen Farben. Die Aquatinta-Technik bietet ihm ideale Ausdrucksmöglichkeiten. Seine Blätter leben aber nicht nur von subtil orchestrierten Farbklängen. Grafische Elemente, feine, spontane Linien und Texturen bespielen die Flächen wie Spuren ferner Erinnerungen. (bhs)
- Galerie Gottfried Keller Zentrum Glattfelden, 2001
Die zwei prominenten Ämtler Künstler Franz K. Opitz (Maler) und Dieter Brönimann (Bildhauer) stellen ihre neuesten Werke ab an ein stimmungsvollen Ort aus: In den Räumen des Gottfried-Keller_Zentrums in Glattfelden.
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Franz K. Opitz | Verwaltung
Elisabeth Opitz,
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