Franz K. Opitz:
Galerie Schmitten:
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Glossar
Glasmalerei von Franz K. Opitz Fenster aus Glas schon in der Antike grünlich weiss undurchsichtig. Im ganzen römischen Reich verbreitet. Vom Christentum während 500 Jahren unverändert übernommen.
Die kleinen Fenster der Basiliken standen noch nicht im Mittelpunkt künstlerischer Gestaltung. Es waren die goldstrahlenden Mosaiken, die im milden Licht der Fenster aufleuchteten.
Farbige Fenster seit dem 9.Jahrhundert,jedoch rein ornamental gemustert. Figürliche Darstellung erstmals 995 aus Reims erwähnt. Um die Jahrtausendwende Berichte von bunten, bemalten Fenstern in den Klöstern von Monte Cassino, Tegernsee und Hildesheim. Diese ausschliesslich im Abendland geübte Kunst vom Benediktinertum ins Leben gerufen. Glas, vom Licht des Himmels durchströmt, war das geeignetste Material, die Sehnsucht nach einer überirdischen Welt auszudrücken.
Im 13.Jahrhundert wurden die Fresken durch die Glasmalerei verdrängt. Die Fenster wurden immer grösser. Leuchtende Farbfenster lösten die grauen Grisaillemalereien ab. (Chartre ‚Bourges, dann Königsfelden etc.) Im 14. Jahrhundert eroberte sich die Glasmalerei neue Bereiche. Soziale Umschichtung. Zuerst Mönche, dann Handwerker. Stifterscheiben. Fenster grösser, Darstellung kleiner.
l5.Jahrhundert. Wappenscheiben. Neue Techniken in der Herstellung von Glas-Überfangglas. Die Gläser werden rein, das heisst ohne Schlieren und Bläschen und damit uninteressanter.
Erst Ende 19. Jahrhundert neuer Höhepunkte. Glasrezepte wie im Mittelalter.
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