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Glasmalerei > Kirche Obfelden (1988)
Kirche Obfelden - Die Renovation von 1988.
Kirchenpflege und Architekt Walter Boeck stellten sich den Auftrag, die
Bausubstanz der 140-jährigen Kirche zu schützen, zu erhalten und sie trotzdem
mit sanften Mitteln so zu erneuern, dass heutige Menschen sich angesprochen und
heimisch fühlen. Dies ist gelungen.
Vor allem durch das Wiederöffnen des Chorfensters und füllen desselben mit einem
Farbglaskunstwerk unseres Obfelder Künstlers Franz K. Opitz. Das Bild steht
unter dem Christus-Wort Joh. 8.12: "Ich bin das Licht der Welt". Die gewaltige,
von oben nach unten deutlich bleibende und doch sich verströmende Lichtspur
zeigt dies eindrücklich.
Affoltemer Zeitung, 1998
Der Künstler über sein Werk
Chorfenster in der reformierten Kirche Obfelden,
Motto "Ich bin das Licht der Welt",
Konzept: Das Motiv wurde ungegenständlich behandelt.
Ein Lichtband aus Glasteilen in hellen Farben bildet die vertikale Mitte des
Fensters. Beidseits davon stehen Gläser in satteren, dunkleren Farbtönen, immer
wieder unterbrochen von hellen Bändern, die nach beiden Seiten ausstrahlen. Im
obersten Teil des Lichtbandes ist als Symbol die Form eines Kelches sichtbar.
Farben: Die Farbklänge, die immer im Wechsel zueinander stehen, wurden bewusst
dunkler gehalten, um den hellen Mittelstreifen herauszuheben und um dem
Betrachter eine Blendwirkung zu verunmöglichen. Sie basieren auf drei unter sich
wieder differenzierten Hauptfarben: Braunrot, Oliv, Blaugrau. Das Lichtband ist
in vielfach abgestuften hellen Graurosa bis Graublau ausgeführt. Von beiden
Seiten her leuchten kleinere Bänder in intensivsten Rot und Blau auf. Sie geben
dem ganzen Fenster einen festlichen Klang.
Technik: Das 6.20 m hohe und 1.35 m breite Fenster ist in zehn gleiche Teile
oder Felder eingeteilt. Es führt tiefer hinab als die Seitenfenster, um so die
Verbindung mit dem dunkeln Taufstein herzustellen. Das Glas wurde nach meinen
Farbmustern in einer Glashütte in Waldsassen (BRD) hergestellt (mundgeblasen).
Das Schablonieren, Schneiden und Bleien sowie das Einsetzen besorgte die Firma
Heini Mäder in Zürich.
Franz K. Opitz, 1988
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Franz K. Opitz | Verwaltung
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Tel. 032 4927260, Handy 079 316 84 20
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