Franz K. Opitz:
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Mosaik > Soldatenhaus Bülach
Das Mosaik am Soldatenhaus Bülach
Es bestand von Anfang an die Absicht, die Eingangsfront des Soldatenhauses in
Bülach mit einem besonderen Schmuck zu versehen. Herr Architekt Habegger, der
seinerzeit das Soldatenhaus erstellte, gliederte die fensterlose Eingangsfront
so, dass sich ein solches Kunstwerk organisch einfügen liess. Die Industrien von
Bülach und Umgebung, die sich über das Werden unseres Soldatenhauses herzlich
freuen, ermöglichten uns durch eine in Aussicht gestellte Spende, an diese
Ausschmückung heranzutreten. Das Mosaik wurde vor Jahresfrist Herrn Franz K.
Opitz, Zürich, in Auftrag gegeben. Herr Opitz ist ein vielseitiger Künstler. Er
arbeitet nicht nur mit Oel und Kupferplatte, sondern hat sich auch einen
bedeutenden Namen gemacht als Mosaizist, Glasmaler und Fotograf. Zahlreiche
Werke zeugen im In-, und Ausland von seinem vielseitigen Schaffen.
Die Aufgabe, die dem Künstler für das Mosaik am Soldatenhaus Bülach gestellt
wurde, war nicht einfach. In schlichter Form sollte das Kunstwerk zum Besuch des
Soldatenhauses einladen und durch Material, Farbe und Form das zum Ausdruck
bringen, was das Haus bieten möchte. Der Künstler hat deshalb bewusst auf
jegliche Abbildung militärischer Dinge verzichtet. Herr Opitz ging mit viel
Liebe und grossem Einsatz an diese Aufgabe und vermochte uns einen Entwurf
vorzulegen, der unsere freudige Unterstützung fand. Das Werk ist nicht nur eine
landesübliche bildhafte Darstellung, er regt vielmehr an, davor Stillezustehen
und sich in seine Aussage zu vertiefen. Das in kräftigen Farben gehaltenes
Mosaik wird beherrscht von einem weitausladenden Baum: Symbol des Lebensbaumes,
in dessen Schatten sich Menschen zur Begegnung, zur Stille, zur Entspannung und
zu frohem Verweilen zusammenfinden. Dieser Gedanke wird bekräftigt durch, zwei
sich gegenüberstehende Köpfe junger Menschen; die Grundflächen dieser Köpfe sind
verschiedenfarbig gehalten und zeigen an, wie wertvoll die Gesprächsbegegnung
verschieden Gearteter für die Gemeinschaft sein kann. Diese beiden Motive sind
umgeben von verschiedenen Symbolen, die aussagen, was dem Haus seinen besonderen
Charakter gibt: Ein Zweig deutet den Soldatenhausgarten an; Flasche und Glas als
Symbole für Gastlichkeit und Mahl sind in den Bereich der beiden Köpfe gestellt,
als wollten sie bekunden, dass eine richtige und tiefe Kameradschaft am Tisch
eine besondere Gemeinschaft schafft. Schachbrett und Musikinstrument
versinnbildlichen sinnvolle Freizeitgestaltung. Drei Momente bestimmen also das
Werk: Es möchte Zeugnis geben von einem reichen Leben, das von diesem Haus
ausgeht, es möchte aber auch hinweisen auf die Möglichkeit, sich in diesem Hause
als Menschen zu begegnen und zu bereichern, und es möchte letztlich etwas von
der frohen Atmosphäre des Hauses aufzeichnen, die in seiner Gastlichkeit, er
seinen Freizeiteinrichtungen und seiner Ruhe zu finden ist. Letztlich kann das
Symbol der Begegnung auch Ausdruck dafür sein, dass das Haus ein Zeichen von
Gottes gnädiger Liebe ist, mit der er uns selbst begegnen möchte.
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Franz K. Opitz | Verwaltung
Elisabeth Opitz,
la Garde,
Montagne de Moutier 25,
2740 Moutier
Tel. 032 4927260, Handy 079 316 84 20
, info@franz-k-opitz.ch
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